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Maria Breitenmoser

Seit ich denken kann fühle ich mich zu Pferden hingezogen. Schon immer war es mein Wunsch, die Freundin dieser Tiere zu sein. Wie schön ist es doch von ihnen getragen zu werden, die Bewegungen zu fühlen und sich ohne Worte zu verstehen. Später wurde mir bewusst, dass es nicht immer so einfach ist, eine echte Freundschaft zu pflegen und gleichzeitig immer etwas vom Pferd zu wollen und zu erwarten.  Meine Ansprüche ans Pferd waren hoch. Ich wollte viel erreichen. Ich wollte wissen wie den Pferden das Steigen, Abliegen oder Sitzen gelehrt wird. Ich wollte irgendwann so weit sein, die Lektionen der hohen Schule reiten zu können. Doch wie kann dies ohne Druck erreicht werden, wenn meine Wünsche vielleicht nicht mit dem Wunsch des Pferdes übereinstimmen? Geht da nicht die Freundschaft verloren? So war ich über Jahre auf der Suche nach einem Weg, wie ich meine Ziele umsetzen und gleichzeitig eine liebevolle Beziehung zum Pferd aufbauen kann. Oft kamen auch Zweifel, ob dies überhaupt möglich ist.

Im Jahr 2006 lernte ich Franco Gorgi kennen und mit ihm machte ich meinen ersten Schritt in die Richtung in welche es mich schon so lange drängte. In meinem zweijährigen Praktikum bei ihm lernte ich mehr Klarheit in die Kommunikation mit den Pferden zu bringen, die Arbeit besser zu strukturieren und klarer zu Führen. Die Grundlagen wurden gefestigt und ich erlernte vieles in der Freiheitsdressur, den Zirkuslektionen oder der Dualaktivierung.

Bei einem 3 monatigen Praktikum bei Eliane Künzle erlernte ich dasselbe beim Reiten. Durch das Reiten aus der Körpermitte fühlte ich meinen Körper bewusster und konnte ihn gezielter als Kommunikationsmittel einsetzen.

Als ich im Jahr 2009 mein sechsjähriges Studium der Homöopathie begann, arbeitete ich erneut bei Franco. Ich vertiefte mein Wissen und begann vereinzelt in der Bodenarbeit zu unterrichten.

2011 nahm ich erstmals an einem Freiheitsdressurkurs von Frederic Pignon teil. Als ich ihn mit den Pferden beobachtete erkannte ich, dass er diesen von mir so sehnlichst gesuchten Weg gefunden hat, eine Freundschaft mit den Pferden zu leben und doch die Führung zu übernehmen. Durch seinen klaren und fairen Umgang arbeiteten alle Kurspferde bereits nach kurzer Zeit aufmerksamer und mit viel Motivation mit. Seine Philosophie und sein einzigartiger Umgang mit Pferden inspirierten mich sehr und prägten meine Weiterarbeit mit den Pferden enorm. Meine Beziehung zu den Pferden ist seither viel intensiver. Die Tiere arbeiten motivierter und mit mehr Freude mit.

Nach wie vor bin ich auf dem Weg. Es ist für mich wichtig, immer wieder zu hinterfragen, neu zu überdenken und sich weiterzuentwickeln. Einige Ziele, insbesondere was das Reiten anbelangt, sind noch weit von meinem Können entfernt. Aber ich gehe den Weg mit viel Freude weiter.

Nachdem ich seit vier Jahren vereinzelt Menschen mit ihren Pferden begleitet habe, unterrichte ich seit August 2015 regelmässig. Mit Franco als meinen Mentor habe ich weiterhin die Möglichkeit meine Lektionen mit einer Fachperson besprechen zu können, oder bei Bedarf auch in der Praxis Probleme gemeinsam angehen zu können.

Neben meinem Leben mit den Pferden arbeite ich zu 40% in einer homöopathischen Praxis. Ich mag meine zwei verschiedenen Aufgabengebiete, welche von der Arbeit her sehr unterschiedlich, von der Philosophie her aber doch so ähnlich sind. Beim einen wie beim anderen geht es darum jemanden, sei es nun das Pferd oder der Mensch, als Individuum wahrzunehmen, zu unterstützen und zu begleiten.

Philosophie:

Die Arbeit mit einem Pferd soll sich anfühlen wie ein Tanz. Der eine führt, der andere lässt sich führen. Beide entdecken sich selbst, sowie den Partner. Jeder bringt seine individuelle Vielfalt mit hinein. Eine klare Kommunikation sowie die Abmachung wer wen führt sind unabdingbar, damit es auf der Tanzfläche kein Chaos gibt.

Was entsteht ist ein Bild der Harmonie, Freude und Kraft. Der persönlicher Ausdruck der zwei Tänzer. Der persönliche Ausdruck von Pferd und Mensch.

Mein Ziel im Unterricht ist es die Beziehung zwischen Pferd und Mensch zu verfeinern. Meine Stärke sehe ich vor allem in der Bodenarbeit. Das einfache Führen des Pferdes, longieren, die Arbeit am Zügel, Freiheitsdressur oder Zirkuslektionen. Elemente, die uns dabei helfen, die Kommunikation zu unseren Pferden zu verfeinern. Wird der Mensch als Führperson klarer, so wird das Pferd sicherer, Ängste verschwinden und die Motivation an der Zusammenarbeit steigt.

Mein Werdegang:

  • 2006-2008 Praktikum bei Franco Gorgi
  • Teilnahme und Mitwirken bei diversen Kursen bei Franco Gorgi und Ruth Hermann
  • Frühling 2009 Praktikum fürs Reiten aus der Körpermitte bei Eliane Künzle
  • Seit 2010 Zusammenarbeit mit Franco Gorgi
  • 2011/2012/2013/2015 Kurse für Freiheitsdressur bei Frederic Pignon
  • 2014 Einwöchige Weiterbildung im klassischen Reiten bei Kathrin Roida in Fürstenfeldbruck
  • Ab August 2015 Unterricht von Pferd und Reiter

Angebote:

Einzel- oder Gruppenunterricht

  • Bodenarbeit als Beziehungsarbeit mit dem eigenen Pferd, als Grundlage der Freiarbeit und als Vorbereitung zum Reiten.
    • Longieren mit Kappzaum
    • Longieren als Vorbereitung zur Freiheitsdressur
    • Freiheitsdressur
    • Gymnastizierung an der Hand, verschiedene Seitengänge
    • Zirkuslektionen wie Bergziege, Kompliment, Knien, etc.
    • Pferde stressfrei verladen
    • Unterstützung bei Problemen im Umgang
  • Reiten
    • Einfache Grundlagen im Reiten
    • Kinderreiten mit Pony Mika in Hittnau